Lage der olympischen Sportstätten
Sechs Argumente für Olympia in Hamburg 2012
Veranstaltungsorte für Olympia 2012 in Hamburg
Mögliche Veranstaltungsorte bei Olympia 2012 in Hamburg und den benachbarten Bundesländern
"Feuer und Flamme für Hamburg 2012" - Das wohl einzigartige Konzept der Hafenstadt
Nationaler Countdown für Olympia 2012
Das Olympische Dorf
Das Medienzentrum
Umwelt
Wege
Senator Mettbach präsentiert neues ÖPNV-Konzept
Lage der olympischen Sportstätten
In der östlichen Hafen City, direkt am Baakenhafen können die Sportlerinnen und Sportler in unmittelbarer Nähe zum Olympia-Park und der Innenstadt wohnen.
Für die Olympischen Spiele 2012 hat Hamburg ein Bewerbungskonzept entwickelt, das die Ausrichtung nahezu aller olympischen Wettkämpfe im Herzen der Stadt ermöglicht. Und zwar in einem Radius von ungefähr zehn Kilometern rund um das olympische Dorf in der HafenCity. Dafür steht ein innerstädtisches etwa 150 Hektar großes Areal an den Ufern der Norderelbe zur Verfügung, auf dem das olympische Zentrum, ein olympischer Park einschließlich olympischem Dorf und Medienzentrum zentrumsnah gebaut werden können.
Das Konzept der City-Olympics am Wasser ermöglicht der olympischen Familie und ihren Gästen einen schnellen Zugang zu den zentralen olympischen Stätten sowie zahlreiche Möglichkeiten für Austausch und Begegnung mit der Hamburger Bevölkerung und den Gästen aus aller Welt.

Sechs Argumente für Olympia in Hamburg 2012
Veranstaltungsorte für Olympia 2012 in Hamburg

Sportarten und Austragungsorte:
Stadtpark, Hamburger Sporthalle: Gewichtheben
Freibäder Kaifu und Ohlsdorf: Wasserball - Moderner Fünfkampf
Volkspark: Fußball - Handball
Sternschanzenpark: Moderner Fünfkampf
Klein Flottbek-Derbyplatz: Springreiten - Dressur - Polo
Millerntor: Hockey
Eissendorfer Forst-Haake: Mountainbiking
Wilhelmsburg: Bahnradrennen
Rotherbaum: Tennis
Messe: Ball- und Kampfsportarten
Horner Rennbahn - Bogenschiessen
Rathausmarkt, Jungfernstieg, Landungsbrücken: Streckendisziplinen
Olympia-Zentrum-Hafen: Turnen - Gymnastik - Trampolin - Springen - Wasserball -Schwimmen
Entenwerder Park: Beachvolleyball
Dove-Elbe: Rudern - Kanurennsport - Kanuslalom
Mögliche Veranstaltungsorte bei Olympia 2012 in Hamburg und den benachbarten Bundesländern


"Feuer und Flamme für Hamburg 2012" - Das wohl einzigartige Konzept der Hafenstadt
Hamburg will Olympische Spiele ausrichten, wie es sie in dieser Form noch nicht gegeben hat. Die Wege zwischen den einzelnen Wettkampf-Orten sollen im Jahr 2012 so kurz sein wie selten zuvor in der olympischen Geschichte. Die Sportstätten werden in einem Radius von nur etwa zehn Kilometern liegen.
Der Plan: Zentrum der Olympia-Stadt Hamburg wird neben der HafenCity der Rathausmarkt sein. Hier sollen mehrere große Wettbewerbe beginnen - beispielsweise der Marathonlauf oder das Langstreckenschwimmen in der Alster. "Wir bringen Olympia zurück in die Stadt", heißt es aus dem Umfeld der Olympia GmbH.
Offiziell will die GmbH erst heute Nachmittag im Hamburger und Germania Ruderclub Hamburgs Standort-Konzept für Olympia 2012 vorstellen. Nach Abendblatt-Informationen planen die Macher um den Geschäftsführer der Olympia GmbH, Horst Meyer, Oberbaudirektor Jörn Walter und Sportsamtsdirektor Hans-Jürgen Schulke mehrere große und kleinere olympische Zentren, die alle entweder direkt in der Innenstadt oder nur wenige Minuten davon entfernt liegen. Das sind:
Die HafenCity: In ihr sollen nicht nur das Olympische Dorf, ein Stadion und eine Schwimmhalle entstehen - Meyer schwebt eine Art "olympisches Ensemble" vor. Ein großes, parkartiges Gelände, das das Gesicht Hamburgs nachhaltig verändern soll. Dafür reiche die HafenCity nicht aus, heißt es dazu aus dem Umfeld der Bewerbung. Man wolle benachbarte Flächen in das olympische Ensemble mit einbeziehen. Zum Beispiel den Entenwerder Park, in dem die Beachvolley-Wettbewerbe ausgetragen werden könnten. Möglicherweise werden im Hafenbereich auch noch zwei weitere große Sporthallen entstehen.
Die Messehallen: Laut Horst Meyer braucht Hamburg insgesamt drei Arenen mit mehr als 15 000 Sitzplätzen. Dazu werden noch drei bis fünf Hallen mit mindestens 10 000 Plätzen benötigt, rechnen Experten - und diverse Trainingshallen für die Topsportler aus aller Welt. Um nicht alle diese Sportstätten neu bauen zu müssen, werden die Messehallen zu einem wichtigen olympischen Zentrum. Die Planer überlegen, große Teile der Messe für die Zeit der Spiele zu Sportstätten umzurüsten - so, wie es 1994 bereits beim Deutschen Turnfest gemacht wurde. Außerdem kann man das Heiligengeistfeld und das CCH nutzen. Darüber hinaus will man sogar die Sporthalle Hamburg in Alsterdorf in irgendeiner Form mit einbeziehen.
Die Messehallen wurden schon einmal zu Sporthallen umgerüstet: 1994 beim Deutschen Turnfest mit 100 000 Teilnehmern.
Der Rathausmarkt: Schon in diesem Jahr soll von dort aus ein Triathlon starten - mit Schwimmen in der Alster. Während der Olympischen Spiele würden hier unter anderem Radsport- und Laufwettbewerbe beginnen, dazu das Langstreckenschwimmen. Der Volkspark: Hier stehen die AOL-Arena und die Color-Line-Arena, die in diesem Jahr eröffnet wird.
Rotherbaum: Hier steht das Tennisstadion, das für andere Ballsportarten genutzt werden könnte. Zu diesen olympischen Zentren kommen die Reitsportanlagen in Klein Flottbek und Horn. Hamburgs norddeutsche Nachbarländer sollen über Wettbewerbe wie Segeln und Military in die Spiele einbezogen werden, außerdem mit Vorrundenbegegnungen, Jugendlagern und kulturellen Programmen. Die Idee der so genannten Hanse-Olympiade gibt es dagegen nicht mehr - sie gilt innerhalb der Olympia GmbH als wenig Erfolg versprechend. Hauptgrund: Das Nationale Olympische Komitee verlangt von den Bewerber-städten Konzepte, in denen die einzelnen olympischen Stätten so dicht wie möglich zusammenliegen - und in der Regel in weniger als 45 Minuten zu erreichen sind.
Tatsächlich ist Hamburgs Olympia-Konzept in nur rund sieben Wochen entstanden. Die Planer wollen die Spiele zurück in die City holen. "90 Prozent aller olympischen Sportstätten werden in unmittelbarer Nähe zum wichtigsten Olympia-Zentrum in der HafenCity liegen", sagt Horst Meyer, Chef der Hamburger Olympia-GmbH. Das sei einmalig in der Geschichte olympischer Spiele. Sportsamtsleiter Hans-Jürgen Schulke ergänzt: "Wir werden City-Olympics anbieten, ohne die Region zu vernachlässigen." Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sollen vor allem mit Vorrunden-Wettkämpfen bedacht werden. "Das Interesse ist groß", sagt Hans Hansen, Olympia-Botschafter der norddeutschen Landessportbünde. Allein in Niedersachsen hat Hamburg ein knappes Dutzend Austragungsorte - etwa das Niedersachsenstadion oder die Preussag-Arena in Hannover - angeboten. Mittelpunkt der Spiele werde aber Hamburg sein, so Schulke. Der Grund: Einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg der Bewerbung ist die Entfernung zwischen den einzelnen olympischen Stätten - laut Nationalem Olympischen Komitee darf sie maximal 45 Minuten betragen. "Wir wollen diesen Wert deutlich unterbieten", sagt Schulke.
Deshalb wird für die HafenCity, in der bereits das olympische Dorf, die Schwimmhalle und das Olympiastadion gebaut werden sollen, noch mit dem Olympia-Dome geplant - einer 20 000 Zuschauer fassenden Arena für Turnen, rhythmische Sportgymnastik und Basketball. Was mit dem Dome nach den Spielen geschehen würde, steht - wie bei allen neu zu bauenden Sportstätten - noch nicht fest. Schulke kann sich neben einem Umbau zu Wohnungen auch vorstellen, dass daraus eine Wellness- und Fitness-Welt wird. Fest steht, dass Hamburgs Stadtentwicklungspläne bei einer erfolgreichen Bewerbung viel schneller als bisher geplant verwirklicht werden würden. "Ohne Olympia wird die HafenCity erst in etwa 25 Jahren fertig sein", sagt Oberbaudirektor Jörn Walter. "Mit Olympia schaffen wir das in zehn Jahren." Er will über das so genannte olympische Ensemble im Hafen auch "bisher isolierte Stadtteile" wie Veddel und Rothenburgsort an die City anbinden.
Nationaler Countdown für Olympia 2012
Am 15. Mai 2002 hat Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust die Bewerbungsunterlagen dem Nationalen Olympischen Komitee (NOK) in Frankfurt am Main fristgerecht übergeben. Bis Januar 2003 bewertet das NOK die eingegangenen Unterlagen der fünf deutschen Bewerber (Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig und Stuttgart), ehe es am 12. April 2003 darüber entscheidet, welche deutsche Stadt sich beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für die Austragung der Olympischen Spiele 2012 bewerben wird.

Im Sommer 2004 entscheidet dann das IOC darüber, welche Städte international als "Kandidatenstädte für die Austragung der Olympischen Sommerspiele 2012" ins Rennen gehen. Die endgültige Entscheidung, welche Stadt international den Zuschlag erhält, wird im Sommer 2005 vom IOC getroffen.
Das Olympische Dorf
Für die Athleten aus aller Welt baut Hamburg das olympische Dorf als Ort der Ruhe und Begegnung im Herzen der Stadt. Zentral gelegen am Baakenhafen in der östlichen HafenCity sind dort alle Trainings- und Wettkampfstätten schnell erreichbar. Die Gründstücksflächen liegen ideal zwischen der Hamburger City und dem Olympia-Park und bieten auf 400.000 m2 ausreichend Platz für 16.000 Athletinnen und Athleten sowie deren Betreuer. Dabei stehen jedem Athleten rund 20m2 zur Verfügung. Nach den Spielen werden die hochkarätigen Wohnungen im olympischen Dorf als Eigentums- und Mietwohnungen für den freien Wohnungsmarkt bereit gestellt.

Das Olympische Dorf
Das Medienzentrum
In dem Hochhausensemble Elbbrückenzentrum der HafenCity am nördlichen Brückenkopf der Elbbrücken wird das Medienzentrum eingerichtet. Es liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum olympischen Dorf und bietet nicht nur einen optimalen Blick auf das Olympiagelände und die Hafenkulisse, sondern auch eine hervorragende Verkehrsanbindung.

Die erwarteten 17.000 Medienvertreter werden nicht wie in Sydney in einem temporär eingerichteten Media-Village, sondern sowohl in Hotels als auch auf Kreuzfahrtschiffen wohnen.
Umwelt
Mit dem Ziel, die Lebensqualität der Menschen vor, während und nach den Olympischen Spielen zu steigern, erweitert Hamburg den hohen Anspruch der "Green Games" von Sydney um ein umfassendes Konzept der Nachhaltigkeit - und zwar auf den drei Ebenen Umwelt, Stadtentwicklung und Sport. Ein weltweit beachtetes Beispiel dafür ist die HafenCity. Hier werden moderne ökologische Kriterien im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung umfassend berücksichtigt..

Mit dem Olympia-Park schafft Hamburg ein attraktives Naherholungsgebiet, das als grünes Gegenüber zur urban geprägten Uferkante der HafenCity die Ausstrahlung und den Freizeitwert der Stadt deutlich stärkt. Gleichzeitig verbessert der Park dauerhaft die Anbindung der Stadtteile Veddel und Wilhelmsburg an die Innenstadt. Und für die Aktiven bedeutet er eine langfristige Wertsteigerung des Sportstättenangebotes in Norddeutschland.
Wege
Das Bewerbungskonzept der City-Olympics baut auf kürzeste Wege für Sportler, Besucher und Funktionäre. Besucher aus aller Welt können 2012 schnell und unkompliziert zu den Olympischen Spielen in der Hansestadt anreisen. Denn als "Tor zur Welt" und als wichtige Drehscheibe für die internationalen Beziehungen der europäischen Länder ist Hamburg bestmöglich an alle Verkehrsnetze angeschlossen - ob zu Wasser, zu Lande oder in der Luft.

Das Hamburger Verkehrskonzept für die Spiele 2012 baut vor allem auf den öffentlichen Personennahverkehr und die Möglichkeit, nahezu alle Sportstädten in der Stadt zu Fuß erreichbar zu machen. So sind alle wichtigen Standorte in der Stadt und in der Region optimal in das Bus- und Bahnnetz der Metropolregion eingebunden. Zudem können die zentralen Wettkampfstätten von der Innenstadt aus mit einem bequemen Spaziergang in nur wenigen Minuten erreicht werden - über "olympische Pfade", die mit genauen Entfernungs- und Zeitangaben beschildert sind. Darüber hinaus wird für die Olympia-Gäste, die mit dem PKW anreisen, ein intermodales und multifunktionales Verkehrsleitsystem entwickelt.
Senator Mettbach präsentiert neues ÖPNV-Konzept
Die seit Jahresbeginn im Auftrag der Behörde für Bau und Verkehr durchgeführten Untersuchungen für eine ÖPNV-Erschließung der HafenCity sind erfolgreich abgeschlossen. Verschiedene Nahverkehrssysteme wurden dabei auf ihre Machbarkeit und Eignung hin geprüft. Nach Auswertung und fachlicher Beurteilung der extern erstellten Gutachten stellt eine unterirdisch geführte U-Bahn, die aus der U 3 am Rathaus ausgefädelt wird, die beste Lösung dar. Im Zuge dieser Überlegungen bietet sich in Verbindung mit der Notwendigkeit für eine U-Bahn-Verbindung von Barmbek über Steilshoop nach Bramfeld und den Plänen der Hochbahn für einen teilweisen Austausch der Linien U2 und U 3 die Einrichtung einer neuen Linie "U4" von Bramfeld über Rathaus in die HafenCity an.
Alternativen der HafenCity-Erschließung
Auf der Grundlage bereits früher angestellter Untersuchungen wurden die Möglichkeiten einer Erschließung der HafenCity mittels folgender Systeme geprüft:
Die von der Behörde für Bau und Verkehr vorgenommene eingehende fachtechnische Prüfung der verkehrlichen, städtebaulichen und betrieblichen Aspekte führte zu dem Ergebnis, dass eine unterirdisch geführte U-Bahn, die aus der U 3 am Rathaus ausgefädelt wird, am vorteilhaftesten ist.
Neues Konzept für das U-Bahnnetz
Gleichzeitig hat die Behörde für Bau und Verkehr die aus den sechziger bzw. achtziger Jahren stammenden Pläne für die U-Bahnverbindung von Barmbek über Steilshoop nach Bramfeld durch ein externes Ingenieurbüro hinsichtlich der heute gültigen Standards zum Beispiel bei der Haltestellenausstattung und Umweltverträglichkeit überprüfen, sowie die Kostenschätzungen aktualisieren lassen. Aufbauend auf diesen Ergebnissen konnte in Zusammenarbeit mit der Hochbahn AG ein Gesamtkonzept entwickelt werden, welches diese beiden neuen U-Bahnstrecken - von Barmbek nach Bramfeld und vom Hauptbahnhof über Rathaus in die Hafen City - in das vorhandene U-Bahnnetz einfügt und gleichzeitig weitere spürbare, schon lange anstehenden Verbesserungen bei der U-Bahn realisiert.
Durch einen Umbau des U-Bahntunnels westlich Berliner Tor wird es möglich, zukünftig die aus Mümmelmannsberg und Billstedt kommenden Züge der U3 ab Berliner Tor über Hauptbahnhof - Nord weiter auf der Strecke der U2 in Richtung Niendorf - Nord verkehren zu lassen. Die heute über Barmbek aus Wandsbek-Gartenstadt kommenden Züge der U2 werden westlich Berliner Tor auf die U3 wechseln und über Rathaus, Rödingsmarkt und Landungsbrücken wieder die klassische Ringstrecke nach Barmbek fahren. Durch diese Änderung im Liniensystem der Hamburger U-Bahn wird es möglich, die auf den einzelnen U- Bahnästen unterschiedlich starken Fahrgastströme wesentlich besser zu bedienen und die vorhandenen Kapazitäten optimaler auszulasten.
Gleichzeitig ermöglicht diese Veränderung im Liniensystem die betriebliche Einbindung der neuen U-Bahn nach Steilshoop und Bramfeld in Form einer neuen durchgehenden U-Bahnlinie U4 in die HafenCity. Fahrgäste von Bramfeld, aus Steilshoop und Barmbek werden mit dieser U4 ohne Umsteigen in die Innenstadt und in die Hafen City gelangen können. Weiterhin bietet sich die Option, die U-Bahn über Wilhelmsburg bis nach Harburg zu verlängern.
Dieses Gesamtpaket wird rund 550 Mio. Euro an Investitionen erfordern. Die U-Bahnanbindung der Hafen City ist darin mit Baukosten von rund 250 Mio. Euro enthalten. Für die U-Bahn nach Steilshoop und Bramfeld wird gegenwärtig mit Baukosten von rund 260 Mio. Euro gerechnet. Der Senat wird sich im Rahmen seiner Investitionsberatungen am 01.10.2002 mit den Plänen befassen.
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Sport
Moorkamp 7-9
20357 Hamburg
LIS 2
Judith Kanders
Tel.: (040) 42 88 42 -336
Fax: (040) 42 88 42 - 599
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