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Hochrad Mädchen und Jungen unter den TOP 10 in Deutschland

Bei dem diesjährigen Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin erreichten die Mädchen und Jungen des Gymnasiums Hochrad aus Othmarschen eine Platzierung unter den besten zehn Schulen in Deutschland im Tennis.

Die Leistung ist auch deswegen hervorzuheben, weil es bei JtfO längst nicht mehr darum geht, verborgene Talente für zukünftige Olympische Spiele zu sichten. Dieses war zwar einmal die Idee des Wettbewerbs, doch in der Realität qualifiziert sich kein Athlet oder auch keine Mannschaft ohne intensives Training in den Vereinen, mit einem privaten Trainer - generell also: über den Schulsport hinaus.

Während einige Teilnehmer von JtfO ihr Trainingspensum an zwei bis drei Tagen in der Woche absolvieren (wie z.B. die Hochrad-Schüler), ist für andere ein tägliches Training vor und nach der Schule an der Tagesordnung. Damit dieses möglich ist, gibt es bundesweit eine ganze Reihe von Sportinternaten, Eliteschulen des Sports und Schulen mit Sportprofilklassen. In der Regel sind es auch die Schüler dieser Schulen, die dann bei der Siegerehrung auf dem Treppchen stehen.

Der erste Gegner der Hochrad-Mädchen war die CJD Christophorusschule Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern. Auch dieses ist eine Eliteschule des Sports, bei der Stunden- und Trainingspläne zeitlich aufeinander abgestimmt sind, so dass vormittägliches Training möglich ist.

Im weitläufigen Berlin hieß das für die Mädchen bei einstündiger Anfahrt : Aufstehen um 6.00 Uhr . Die Jungen hatte es etwas besser. Ihr erstes Spiel war erst auf 11.00 festgelegt. Allerdings trafen sie auf die hoch gesetzten Spieler aus Nordrhein-Westfalen. Beide Teams durften auf der wunderschönen Anlage von Blau Weiss Berlin antreten.

Die Mädchen gewannen ihr Eröffnungsspiel souverän mit 5:1 und hatten sich somit für die Position 1-8 qualifiziert. Schon nach den Einzeln hatten die Siege von Lea Golmann, Ida Köhn, Lea Hartmann und Clara Ehrenberg für einen 4:0 Vorsprung gesorgt. Bei den Jungen stand es nach den Einzeln 2:2. In den anschließenden Doppeln spielten Juri Reckow zusammen mit Levin Baake und Wojtek Nowak mit Bruno Lago. Bei einem Vorsprung von 7 Spielen genügte angesichts der Tatsache, dass Langsätze bis Acht gespielt wurden, ein Sieg in einem der beiden Doppel. Leider gingen beide Doppel verloren, damit spielten die Jungen am folgenden Tag um die Position 9-16. Auf die Mädchen wartete die Mannschaft aus Niedersachsen, welche auch das Turnier gewann. Hier war das Team aus Hannover klar überlegen und landete einen Kantersieg.

Am Dienstag war schon beim Blick aus dem Hotelzimmer klar, was die Spieler erwartete: Dauerregen. Genauer gesagt, andauerndes Nieseln. Einige Plätze waren bespielbar, andere nicht. Die Turnierleitung beschloss daher, die Einzel in ganzen Sätzen, die Doppel aber auch dieses Mal in Langsätzen spielen zu lassen. Gegen die Johannes-Brahms-Schule aus Pinneberg siegten die Jungen klar mit 4:0. Auf die Doppel wurde angesichts der Wetterlage verzichtet.

Die Mädchen spielten gegen das Sportgymnasium Dresden aus Sachsen, das von allen neuen Bundesländern die stärkste Formation stellte. Um 13.30 Uhr ließ die Turnierleitung alle Betreuer zusammenrufen. Man hatte entdeckt, dass beim Stand von 3: 1 das zurückliegende Team bei einem Langsatz (hier wird bis 8 gespielt) nicht mehr einzuholen sei. Daher wurde festgelegt, dass die Doppel mit 2:2 eröffneten, dann aber zwei Sätze spielten. Ganz gerecht war das nun auch nicht, aber zumindest etwas weniger ungerecht. Bis auf ein Team, das 0:2 zurücklag, waren alle Betreuer damit einstanden, zumal eine Turnierleitung ohnehin das Recht hat bei widrigem Wetter Veränderungen im Spielablauf vorzunehmen.

Die Betreuer kehrten zurück zu ihren Plätzen: die Hochrad-Mädchen lagen deutlich zurück und Mecklenburg-Vorpommern (Jungen) entpuppte sich als sehr stark. Dan Baciu aus Moldawien spielte an hier an Position Vier. Dieser war zwar unter den ersten 200 in Europa gelistet, aufgestellt werden musste nach JtfO-Regeln aber nach Deutscher Rangliste. Dan hatte als Gastschüler am Sportgymnasium Neubrandenburg erst ein ranglistenwirksames Turnier in Deutschland gespielt und wies entsprechend wenig Punkte auf. Boris Reckow hielt sich aber wacker und verlor nur knapp mit 4:6 und 6:7. Woijtek Nowak siegte mit 6:1 und 6:1, Levin Baake sogar mit 6:0 und 6:0 .

Die Mädchen unterlagen gegen das Sportgymnasium Dresden mit 4:0 in den Einzeln, so dass die Doppel nicht mehr angesetzt wurden. Am Mittwoch spielten die Mädchen um den 7. Platz gegen die Anna-Schmidt-Schule Frankfurt am Main. Hier gingen alle Einzel verloren, aber insgesamt können die Mädchen auf ihren 8. Platz stolz sein.

Deutscher Schulmeister bei den Mädchen wurde das Team aus Niedersachsen. Die von dem ehemaligen ATP-Profi Nicolas Kiefer trainierte Mannschaft setzte sich gegen die Pölchau Oberschule aus Berlin durch.

Die Niedersachsen-Mädchen sind auf dem Platz große Namen gewöhnt, wenn sie in Hemmingen trainieren, kann es durchaus vorkommen, dass Sabine Lisicki oder Anna-Lena Groenefeldt sich auf dem Court nebenan auf ein Turnier vorbereiten.

Die Hochrad- Jungen spielten am Mittwoch gegen das Ökumenische Gymnasium Bremen um den 9. Platz. Juri Reckow und Levin Baake gewannen ihre Spiele deutlich, Nathanael Eisermann und Woijtek Nowak verloren ihre Einzel, so dass wiederum die Doppel die Entscheidung herbeiführen mussten. Juri hatte zudem nur denkbar knapp den Golden Set oder Golden Bagel verpasst, wozu der Spieler 24 Punkte in Folge für sich entscheiden muss, so dass alle Spiele über 40:0 gehen und zu null gewonnen werden. Beim 23. Punkt riss der Faden!
Im Doppel spielten Reckow J./Baake und Reckow B./Lago. Beide gewannen ihre Spiele. Damit war der 9. Platz erreicht. Sieger des Wettbewerbs wurde die Walter-Klingenbeck-Schule aus Taufkirchen in Bayern, einer Realschule, die Leistungssportklassen in Fussball und Tennis anbietet.

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Burkhard Pilzecker
Dr. Burkhard Pilzecker
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Jugend trainiert für Olympia / besondere Bestimmungen für Hamburg / Durchführungsbestimmungen:

Allgemeine Bestimmungen (www.jtfo.net)

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JtfO Bundesfinale 2015 Tennis

Erstmals nahm das Hamburger Helene-Lange-Gymnasium (HLG) in der WKIII mit je einer Jungen- und einer Mädchenmannschaft am JftO-Bundesfinale teil, nachdem es beiden Mannschaften im Sommer 2015 gelungen war, die Hamburger Schul-Landesmeisterschaften zu gewinnen.

Lesen Sie den vollständigen Bericht hier:

Hochrad Mädchen und Jungen unter den TOP 10 in Deutschland

Bei dem diesjährigen Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in Berlin erreichten die Mädchen und Jungen des Gymnasiums Hochrad aus Othmarschen eine Platzierung unter den besten zehn Schulen in Deutschland im Tennis.
Die Leistung ist auch deswegen hervorzuheben, weil es bei JtfO längst nicht mehr darum geht, verborgene Talente für zukünftige Olympische Spiele zu sichten. Dieses war zwar einmal die Idee des Wettbewerbs, doch in der Realität qualifiziert sich kein Athlet oder auch keine Mannschaft ohne intensives Training in den Vereinen, mit einem privaten Trainer - generell also: über den Schulsport hinaus.

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